Hölderlin-Vertonungen von Hanns Eisler und Peter Michael Hamel

Was wäre die Liedkunst ohne ihre Literaten! Einer der bedeutendsten unter ihnen steht 2020 besonders im Fokus: Friedrich Hölderlin, den es unweit seiner Heim- und Wirkungsstätten am Neckar besonders zu feiern gilt, erblickte vor 250 Jahren das Licht der Welt. Seine exzentrische Persönlichkeit und eigenwillige Lyrik barg vor allem für die Komponisten des 20. Jahrhunderts unerschöpfliche Inspiration – und tut dies bis heute. Welche Spuren Hölderlin im zeitgenössischen Musikschaffen hinterlassen hat, verfolgen Daniel Behle und Jan Philip Schulze:

Hanns Eislers Hölderlin Fragmente, geschrieben im amerikanischen Exil, rahmen sie durch zwei neueste musikalische Auseinandersetzungen mit dem romantischen Poeten. Peter Michael Hamel hat sich schon einige Male mit Hölderlin beschäftigt. Selbst ein leidenschaftlicher Grenzgänger zwischen scheinbar disparaten Welten, komponierte er zuletzt für seinen ehemaligen Kompositionsschüler Behle die Gesangsszene aus Hölderlins Hyperion. Peter Michael Hamel wird auch in Stuttgart beim Konzert anwesend sein und das Konzert um einen Vortrag über seine und Eislers Hölderlin-Vertonungen ergänzen.

Da die Pandemiebedingungen im Moment leider noch keine Veranstaltungen mit Publikum im Saal zulassen, wird das Programm am 1. Juni im Mozart-Saal der Liederhalle Stuttgart aufgezeichnet und ab 4. Juli auf der IHWA-LiedBÜHNE gestreamt. 

Daniel Behle, Tenor
Jan Philip Schulze, Klavier
Peter Michae Hamel, Vortrag

Details

04. Juli 2021

18:00

Mozart-Saal, Liederhalle Stuttgart

 

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